Am Freitag, den 19.03.2021 machen Aktivisti der Ortsgruppen von »Fridays for Future« zusammen mit einem Bündnis aus Wirtschaft und Gewerkschaften im Kreisgebiet erneut mit Aktionen auf die Notwendigkeit aufmerksam, den großen Krisen unserer Zeit adäquat zu begegnen. In Rendsburg wird der Apell »Rendsburg 2030« veröffentlicht.
»Die dort niedergelegten Punkte sind in vielen Bereichen bereits unsere Programmatik; so beispielsweise im letzten Kommunalwahlprogramm«, sagt Anissa Heinrichs, Kreissprecherin in Rendsburg-Eckernförde. »Massive Stärkung und alternative Finanzierung des ÖPNV, Ausbau von erneuerbaren Energien in kommunaler oder in Bürgerhand, echte – sprich: auch monetäre – Aufwertung der gesellschaftsrelevanten Berufe im sozialen Bereich, wie zum Beispiel in Kitas und Pflege; glaubhaft vertritt diese Forderungen nur DIE LINKE«.
»Die Frage ist doch, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Sollen in Borgstedt Menschen für die Rekordgewinne eines Konzerns ausgebeutet werden oder wollen wir lebendige Innenstädte, die mit inhabergeführten Geschäften und Gastronomiebetrieben, Kultur- und Bildungseinrichtungen Treffpunkte und Jobmotoren sind«, so Sebastian Heck, Kreissprecher der Partei DIE LINKE. »Unsere Initiative im Regionalentwicklungsausschuss des Kreises, einen geförderten und provisionsfreien Online-Marktplatz für lokale Gewerbetreibende zu entwickeln, wurde mit breiter Mehrheit abgelehnt«.
DIE LINKE solidarisiert sich mit diesem Bündnis und seinen Forderungen und dankt allen Beteiligten dafür, auch außerparlamentarisch Druck auf die Regierenden aufzubauen. »Die Zeit aktiv zu werden ist nicht irgendwann, sie ist jetzt«, so Anissa Heinrichs abschließend.