Am 20.05.2026 hat der Ausschuss für Bildung, Kultur, Sport und Soziales der Stadt Rendsburg eine Änderung des Kostenbeitrags beschlossen. Demnach soll im Schuljahr 2026/27 für die Ganztagsbetreuung der Schülerinnen und Schüler in den ersten Klassen ein Elternbeitrag von 80 Euro pro Monat erhoben werden. Der Beschluss war notwendig, da das Land Schleswig-Holstein ab diesem Schuljahr einen Rechtsanspruch auf eine achtstündige Ganztagsbetreuung für alle ersteingeschulten Kinder einführt. An Grundschulen, an denen entsprechender Bedarf besteht, soll die Betreuung über den gesetzlichen Mindestrahmen hinaus sogar für 10 Stunden angeboten werden. …
Am 20.05.2026 hat der Ausschuss für Bildung, Kultur, Sport und Soziales der Stadt Rendsburg eine Änderung des Kostenbeitrags für das Mittagessen in den Kitas in Trägerschaft der Stadt Rendsburg beschlossen. Anstelle der bisherigen 3,67 Euro pro Mahlzeit soll nun eine Pauschale von 80 Euro pro Monat für die Teilnahme an der Mittagsverpflegung erhoben werden. Außerdem soll es eine Zehnerkarte für 55 Euro geben. Dies entspricht bei angenommenen 216 Kitatagen einem Anstieg auf 4,45 Euro bzw. einer Steigerung von mehr als 20 Prozent – bei der Zehnerkarte sogar um 50 Prozent. …
Der Streit um die Transparenz bei den Microsoft-Lizenzkosten der Stadt Rendsburg erreicht die nächste Stufe. Ratsmitglied Samuel Rothberger (Die Linke) hat nun förmliche Beschwerde bei der Kommunalaufsicht des Innenministeriums eingereicht. Hintergrund ist die Weigerung der Stadtverwaltung, detaillierte Ausgaben für Software im öffentlichen Teil der Gremien offenzulegen.
Obwohl eine inhaltsgleiche Anfrage beim Kreis Rendsburg-Eckernförde problemlos öffentlich beantwortet wurde, beharrt die Stadt Rendsburg auf Nichtöffentlichkeit und führt „IT-Sicherheit“ als Grund an. „Aggregierte Lizenzsummen lassen keine Rückschlüsse auf die technische Infrastruktur zu. …
Die Linke in Rendsburg kritisiert die fehlende Transparenz der Stadtverwaltung bei den Kosten für Microsoft-Lizenzen. In der Ratsversammlung am 11.12.2025 hatte Ratsmitglied der Linken, Samuel Rothberger, nach den Ausgaben für Microsoft Windows und Microsoft Office gefragt – getrennt nach Verwaltung und Schulen in städtischer Trägerschaft.
Nach Angaben der Bürgermeisterin, Frau Söhnnichsen, sei die Zusammenstellung der Daten zeitaufwendig und solle erst am 05.02.2026 im Senat vorgelegt werden. Zudem gebe es aus Sicht der Verwaltung Sicherheitsbedenken, da hieraus mögliche Rückschlüsse auf die IT-Infrastruktur gezogen werden könnten. Die Antwort solle daher nichtöffentlich erfolgen. …