Nein danke: kein U-Boot-Museum in Eckernförde

Sie können es nicht lassen: zwölf Jahre sind vergangen, seit die CDU mit ihrem Plan, im Eckernförder Binnenhafen ein U-Boot als»Touristenattraktion« aufzulegen, grandios gescheitert ist. Damals wehrte sich eine Bürgerinitiative erfolgreich gegen diesen Plan. Im Oktober startete der Geschäftsführer der Stadtwerke Dietmar Steffens einen erneuten Versuch – mit Unterstützung der CDU.

Das ging jedoch erstmal in die Hose. Nachdem Kasernenkommandant Fregattenkapitän Michael Blunk im städtischen Ausschuß für Finanzwesen vom Begehren des Verbandes der U-Boot-Fahrer berichtet hatte, eines der letzten beiden U-Boote der Klasse 206 als Museumsboot erhalten zu wollen, fanden sich allerlei Ideen Steffens hierzu in der Presse. Im Entwurf für ein neues Hafenkonzept, der von einer interfraktionellen Arbeitsgruppe erarbeitet wurde, findet sich aber nichts zu einem U-Boot-Museum… Und in keinem politischen Gremium der Stadt wurde bisher ein entsprechender Antrag gestellt.

Wir hoffen: Das war‘s denn wohl endgültig. Eckernförde wird schon übermäßig von der Marine geprägt. Auf ein U-Boot im zivilen Stadthafen können wir verzichten. Weg damit – zur Verschrottung.

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