DIE LINKE in Rendsburg unterstützt Neugründung einer Wohnungsbaugesellschaft

Auch in Rendsburg wird der Wohnraum immer teurer

Am 26. Juni 2018 hat sich der Bauschuss der Stadt Rendsburg auf Antrag der SPD-Fraktion mit der Neugründung einer Wohnungsbaugesellschaft beschäftigt. Bis 2004 hatte die Stadt noch eigenen Wohnungsbestand; damals wurde die „Rendsburger Wohnungs-Gesellschaft“ privatisiert. Seither, insbesondere in den vergangenen drei Jahren, hat sich die Lage auf dem Rendsburger Wohnungsmarkt für Wohnungssuchende zunehmend verschlechtert. DIE LINKE unterstützt die Neugründung einer stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft. Neben dem Bauausschuss wird sich mit diesem Thema zukünftig auch noch der Finanz- und Sozialausschuss beschäftigen.

Hierzu Samuel Rothberger, Sprecher der LINKEN in Rendsburg und Mitglied im Bauausschuss: „Der Verkauf der ‚Rendsburger Wohnungs-Gesellschaft‘ war ein großer Fehler. Es wird für Menschen mit kleinem Geldbeutel immer schwerer, in Rendsburg bezahlbaren Wohnraum zu finden. Diese Entwicklung gilt es umzukehren.“

Mögliche Standorte für neu zu errichtende Wohnungen wären nördlich der Heitmann‘schen Koppeln, die sog. Sandkoppel oder südlich der Fockbecker Chaussee.

„Neben dem Neubau von Wohnungen sollte auch der An- bzw. Rückkauf von Wohnungen aus Sicht der LINKEN in Betracht kommen. Eine mögliche Opferung von bestehenden Kleingartenanlagen für den Wohnungsbau lehnen wir aus ökologischen und sozialen Gründen jedoch ab.“, so Rothberger weiter.

„Darüber hinaus sei es aus sozialpolitischen Gründen wichtig, dass eine Kommune wie Rendsburg Zugriff auf eigenen Wohnungsbestand hat, wenn zum Beispiel der Bedarf durch unvorhersehbare Ereignisse, wie dem verstärkten Zuzug von Geflüchteten in den Jahren 2015 und 2016, sprunghaft ansteigt.“, so Rothberger abschließend.

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