
Unverhältnismäßiger Polizeieinsatz überschattet friedliche und kreative Proteste
28. März 2009
Am 28. März marschierten rund 200 Neonazis anlässlich ihrer alljährlichen Zusammenrottung durch die Hansestadt Lübeck, um das Gedenken an die Opfer des Krieges für ihre menschenverachtende und geschichtsverfälschende Propaganda zu missbrauchen. Ein breites Bündnis aus Kirchen, Gewerkschaften, Parteien und basisdemokratischen Gruppen organisierte unter dem Motto „Wir können sie stoppen!“ Proteste gegen den Aufmarsch der braunen Horden. Etwa 3500 Lübeckerinnen und Lübecker sowie Menschen aus dem ganzen Land setzen ein deutliches Zeichen, den Faschisten nicht unwidersprochen die Straßen zu überlassen. ...
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