Eingereicht am:
25.08.2024
Behandelt am:
11.09.2024
Ergebnis:
Stadt Rendsburg will die Punkt zuküfntig berücksichtigen
Sehr geehrte Frau Bruhn,
Sehr gehrte Frau Loose,
Sehr geehrte Ausschussmittglieder,
der Ausschuss möge folgendes beschließen:
Die Verwaltung der Stadt Rendsburg wird gebeten, soweit noch nicht in Arbeit (einiges wurde bereits im Ausschuss für Bildung, Kultur, Sport und Soziales am 19. Juni 2024 angeregt),
- den kommunalen Ordnungsdienst zu beauftragen, in der Zeit unmittelbar nach Unterrichtsende im Bereich Altstadtschule bis zur Unterführung Stadtpark zur Innenstadt regelmäßig wochentags diesen Bereich verstärkt aufzusuchen.
- mit dem von der Stadt beauftragten Sozialarbeiten der Diakonie zu klären, ob diese im Rahmen der offenen Kinder- und Jungenarbeit bzw. Straßensozialarbeit den in Punkt 1. Beschriebenen Bereich zu den besagten Zeiten aufzusuchen können und im Konfliktfall mit den beteiligten Jugendlichen zu sprechen und Möglichkeiten der Konfliktlösung anzubieten.
- mit der Schule Altstadt das Gespräch zu suchen, und ggf. zu klären, ob der Umfang der Schulsozialarbeit ausreichend ist oder eventuell aufgestockt werden muss. Sollte hier ein erhöhter Bedarf bestehen, wäre der Ansatz im Haushalt hierfür zu erhöhen.
- mit den anderen Schulen in städtischer Trägerschaft zu sprechen um zu klären, ob im Umfeld der jeweiligen Schule ebenfalls ein entsprechender Handlungsbedarf besteht.
- zu überlegen, wie hier auch die Jugendvertretung (Jugendspeaker) mit eingebunden werden kann.
- Zu eruieren – falls noch nicht bekannt –, ob es weitere Bereiche in der Stadt gibt, den eine ähnliche Problemlage bereits aufgetreten ist und ggf. der Ratsversammlung und / oder dem zuständigen Fachausschuss hierrüber zu berichten.
- Für den Haushalt 2025 zu prüfen, ob die Mittel für die Schulsozialarbeit und die offene Kinder- und Jugendarbeit erhöht werden können.
Begründung:
Im Umfeld der Schule Altstadt ist es in jüngster Zeit häufiger zu Konflikten mit Schülern der Schule und schulfremden Jugendlichen gekommen. Hierüber hat auch im Rahmen der Einwohnerfragestunde im Ausschuss für Bildung, Kultur, Sport und Soziales am 19.5.24 eine Mutter eines Schülers berichtet. Auch gibt es Berichte von Konflikten zwischen und mit Jugendlichen in anderen Bereichen der Stadt Rendsburg.
Darüber hinaus ist Jungendgewalt und -kriminalität ein drängendes Problem auch in Rendsburg. Auch leben in Rendsburg viele Jugendliche, die keinen Schulabschluss haben. Diese Problematik hat viele Ursachen (Perspektivlosigkeit, fehlende Freizeitangebote etc.).
Die Linke weiß, dass die hiesige Sozialarbeit gute Arbeit leistet, meint aber, dass diese noch besser werden kann, wenn hierfür mehr Ressourcen bereitgestellt werden. Wir danken für die bisherige Arbeit der Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit und allen anderen engagierten Menschen.
Ebenso muss das subjektive und objektive Sicherheitsgefühl der Menschen in Rendsburg gestärkt werden.
Sollten bereits genannte Punkte in Arbeit sein, bedankt sich Die Linke hierfür ausdrücklich.
Über weitere Vorschläge zu dieser Thematik würde sich Die Linke freuen. Eine weitere Begründung erfolgt ggf. mündlich.